Bist du zuckersüchtig?

Last Updated on 28.01.26 by Andrea Forsthuber

Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie zuckersüchtig sind. In unserer Welt ist der Verzehr von Zucker, Süßigkeiten, Nachspeisen, Kuchen und gesüßten Getränken ganz normal. Ich würde sogar sagen, es gehört dazu. Für viele ist Kaffee und Kuchen mit Kollegen oder der Familie ein regelmäßiges Ritual, das ihnen das Gefühl von Verbundenheit und Geborgenheit gibt.

Solange der Verzehr nicht fast täglich stattfindet, ist auch nichts dagegen einzuwenden. Jeder sollte für sich überprüfen, wie es um seinen Zuckerkonsum steht.

Das wichtigste, sei wirklich ehrlich zu dir.

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Hast du immer Süßigkeiten auf Vorrat bei dir? Egal ob zu Hause oder in der Arbeit. Schokolade, Gummibären oder Kekse sind deine Begleiter.

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Wie schaut es aus mit deiner Süßigkeiten Lade? Was passiert, wenn sie leer wird, fährst du dann auch mal schnell zur Tankstelle, weil die Geschäfte schon zu haben?

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Du möchtest nur ein Stück Schokolade oder ein paar Gummibären, doch plötzlich ist die ganze Tafel Schokolade weg oder das Sackerl Gummibären leer?

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Es ist stressig und du brauchst eine Pause mit Kaffee und Kuchen?

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Heute habe ich so viel erledigt, da darf ich mich schon mal belohnen?

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Kennst du Stimmungsschwankungen? Ohne etwas Süßes sind deine Kollegen anstrengend, dein Chef geht dir auf die Nerven oder auch dein Partner oder deine Partnerin nerven dich. Du brauchst schnell noch etwas Schokolade, um es auszuhalten?

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Du fühlst dich immer wieder krank, bist oft erkältet oder hast Probleme mit deiner Haut? Zucker verändert deine Darmflora und schwächt damit dein Immunsystem.

Wenn einige dieser Punkte auf dich zutreffen, dann wird es Zeit deinen Zuckerkonsum zu überdenken.

Die Definition von Zuckersucht

Die Zuckersucht ist medizinisch noch umstritten. Jedoch gibt es Hinweise, dass die Zuckersucht existiert. Es wurde bei Untersuchungen festgestellt, dass Zucker im Gehirn die Freisetzung von Neurotransmittern wie Dopamin fördert. Es beruhigt und löst Glücksgefühle aus. Es wurden Parallelen zur Drogenabhängigkeit festgestellt, da Zucker auf unser Belohnungssystem im Gehirn wirkt und so ähnlich wie bei Drogen reagiert. Des Weiteren wurde festgestellt, dass bei Menschen, die wenig Zucker konsumieren das Belohnungssystem deutlich aktiver ist, als bei Menschen mit regelmäßigem Zuckerkonsum. Daraus kann man schließen, dass wir uns an große Zucker Mengen gewöhnen und immer größere Mengen benötigen, um Glücksgefühle zu bekommen. Beim Konsum von Drogen ist es gleich.

Was macht zu viel Zucker mit unserem Körper?

Dass übermäßiger Zuckerkonsum nicht gesund ist, ist mittlerweile bekannt. Zucker fördert die Entstehung von Krankheiten und fördert Übergewicht.

Zucker bringt unser Hunger- und Sättigungssystem durcheinander. Durch die Aufnahme von Zucker schüttet unsere Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Das Insulin regelt den Blutzuckerspiegel und transportiert die Energie in die Leber, andere Organe, Muskeln und in die Fettzellen. Je mehr Zucker, also Energie, du zu dir nimmst, umso mehr wird als Fett gespeichert, weil unsere Organe diese schnelle Energie nicht in großen Mengen aufnehmen können.

Insulin ist für diesen Abtransport verantwortlich, es reguliert unseren Blutzuckerspiegel und das ist auch wichtig. Insulin ist lebensnotwendig für uns. Problematisch wird es nur, wenn wir zu viel Insulin im Blut haben.

Braucht unser Körper Zucker?

Nein, Zucker sind leere Kalorien, unser Körper braucht die leeren Kalorien nicht. Es ist ihm auch nicht egal, ob er 2.000 Kcal in Form von leeren Kalorien bekommt oder ob du ihm Gemüse mit einer guten Eiweißquelle, hochwertigen Fetten, Vitaminen und Ballaststoffen lieferst.

Stell dir vor, du würdest deinen Blumen immer nur Wasser geben (leere Kalorien), wie schauen sie aus nach ein paar Monaten oder Jahren? Sind sie noch sehr blühfreudig, wachsen sie, haben sie schöne glänzende Blätter? Nein, sie benötigen Dünger! Dieser Dünger ist für uns Menschen Eiweiß, hochwertige Fette, Vitamine und Ballaststoffe.

Vielleicht fällt es dir so leichter zu verstehen, warum es so wichtig ist, was wir essen.  

Welche Krankheiten können entstehen?

Am meisten verbreitet ist sicher das Übergewicht, wobei das nicht für jeden eine Krankheit ist. Es ist schon ziemlich „normal“ in unserer Gesellschaft, dass jemand Übergewichtig ist. Es werden auch immer mehr Kinder, die unter Übergewicht leiden. Doch kann dieses Übergewicht zu erhöhtem Blutdruck, schlechten Cholesterinwerten, einer Fettleber und Diabetes Typ 2 führen. Solange man jung ist, kann der Körper sehr viel kompensieren, jedoch steigt das Risiko mit dem Alter.

Unsere Darmflora leidet unter einem zu hohen Zuckerkonsum. Zucker bringt das Gleichgewicht unserer Darmflora durcheinander und bewirkt eine Schwächung der Immunfunktionen des Körpers und beschleunigt den Alterungsprozess. Er verschlechtert unser Hautbild und unsere Grundstimmung.

Mittlerweile gibt es Hinweise und Studien, die einen hohen Zuckerkonsum mit leichten Merkproblemen bis hin zu Krankheiten wie Alzheimer und Demenz in Verbindung bringen.

Auch Karies entsteht durch einen hohen Zuckerkonsum. Vor allem bei Kindern, wo das Zähneputzen noch nicht so richtig funktioniert.

Was ist alles Zucker?

Die Antwort wäre schon überaus komplex.

Einfach erklärt: Zucker ist ein einfaches Kohlenhydrat. Meistens denken wir an Haushaltszucker, wenn es um das Thema Zucker geht. Die Industrie war aber hier sehr erfinderisch. Einer der am meisten verbreiteten Zuckerarten ist Glukose und Fruktose. Fruktose kommt auch im Obst und Gemüse in natürlicher Form vor. Diese Form ist nicht bedenklich, außer du hast eine Fruktoseintoleranz.

Problematisch ist der künstliche Nachbau von Fruktose, der in viel zu vielen Lebensmittel verarbeitet wird, oft in z. B. in Keksen und Süßigkeiten. Die Industrie verwendet diese Fruktose, weil sie einfach und sehr, sehr günstig herzustellen ist.

Das alles ist Zucker:

Laktose, Maltose, Agavensirup, Glukosesirup, Isoglukose, Maltodextrin, Melasse, Saccharose um nur ein paar zu nennen.

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Wann spricht man von einem hohen Zuckerkonsum?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine Aufnahme von freiem Zucker in sämtlichen Lebensphasen auf unter 5 – 10 % der täglichen Energiezufuhr zu reduzieren. Dies entspricht bei einem Erwachsenen, bei einer Kalorienzufuhr von 2.000 Kcal 25 – 50 Gramm Zucker pro Tag. 50 Gramm Zucker entsprechen ca. 10 Teelöffel.

Unter freiem Zucker versteht die WHO alle Zuckerarten, die in Speisen und Getränken beigefügt werden, aber auch Honig, Sirup, Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtsäfte.

Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 15 – 18 %!

Was kannst du tun, um deinen Zuckerkonsum zu reduzieren?

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Werde dir bewusst, wo überall Zucker enthalten ist.

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Vermeide Softdrinks als Durstlöscher. Ich bin kein Freund von Light-Produkten, aber wenn es schon mal eine Cola sein muss, dann lieber eine Light oder Zero.

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Spritze Fruchtsäfte. Fruchtsäfte klingen sehr gesund, ist ja „nur“ Obst. Fruchtsäfte einhalten, aber genauso viel Zucker wie Softdrinks.

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Fertigmüslis sind auch in der Regel eine Zuckerfalle.

Wenn du ein Müsli Fan bist, mische es dir selbst: Haferflocken, Leinsamen oder Chiasamen, Haferkleie, ein bisschen frisches Obst und leerer Joghurt – fertig ist dein hochwertiges Müsli.

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Getrocknete Früchte liefern fast nur Zucker, auch wenn sie oft als gesund gelten. Alternativ zu Weintrauben iss frische Trauben. Diese enthalten nicht nur Zucker, sondern auch noch viel Wasser.

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Dass Süßigkeiten, wie Schokolade, Gummibären, Kekse und Kuchen viel Zucker enthalten ist kein Geheimnis. Versuche, weniger davon zu essen. Hinterfrage einmal, warum du sie überhaupt isst? Warum sind sie wichtig in deinem Leben, wo du doch eigentlich deinem Körper etwas Gutes tun möchtest?

Bedenke, die Dosis macht das Gift!

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Wie geht es dir mit Zucker? Hast du Fragen zum Thema? Dann her damit, einfach in die Kommentare, du bekommst auf jeden Fall eine Antwort.

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Andrea Forsthuber psychosoziale Beratung

Andrea Forsthuber

Psychosoziale Beraterin,
Hypnotiseurin und
Dipl. Ernährungs- & Präventionscoach, Neurographiktrainerin.

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