Neurographik lernen: Kurs oder selbst? Was dir wirklich weiterhilft

Last Updated on 28.02.26 by Andrea Forsthuber

Ich scrolle durch Instagram und plötzlich ist mein Feed voll davon. Diese Bilder, mit den verwobenen Linien, den fließenden Farben. Wunderschön.

Ich fange an zu suchen. Was ist das? Wie zeichnet man das?

Und dann verstehe ich: Das sind nicht einfach nur hübsche Bilder. Neurographik ist eine Methode. Eine Methode, um mit Themen zu arbeiten, innere Blockaden aufzulösen.

Aber reicht es, sich die Technik aus YouTube-Videos beizubringen? Oder sollte man einen Kurs machen?

Ich kenne das Gefühl, wenn etwas dich fasziniert und du gleichzeitig unsicher bist. Vielleicht geht es dir ähnlich. Du hast Videos gesehen, Bilder bewundert. Und jetzt fragst du dich: Kann ich Neurographik lernen – alleine mit YouTube-Videos? Oder brauche ich wirklich einen Kurs?

Lass mich dir erzählen, was ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Als ich die ersten Neurographik-Bilder sah, war ich sofort fasziniert. Aber für mich war klar: Ich will nicht einfach nur schöne Linien zeichnen. Ich will wissen, warum das funktioniert.

Warum soll ein Stift auf Papier innere Blockaden lösen können?

Also habe ich einen Basiskurs gemacht. Nicht, weil ich die Technik nicht hätte lernen können, sondern weil ich den Hintergrund verstehen musste.

Und genau da liegt der Unterschied.

Drei Wege, mit Neurographik zu arbeiten

1. Du bringst es dir selbst bei – wenn dir das reicht

YouTube und Instagram sind voll mit Neurographik-Anleitungen.

Du kannst dir die Technik durchaus selbst beibringen:

  • Wie du neurographische Linien zeichnest
  • Wie du Kreuzungen abrundest
  • Wie du Flächen gestaltest

Das reicht völlig, wenn:

  • Dir die Bilder einfach gefallen und du kreativ sein willst
  • Du eine entspannende Aktivität für zwischendurch suchst
  • Du kein konkretes Thema bearbeiten möchtest

Aber Achtung:
Auch wenn du „nur so“ zeichnest, kann etwas passieren. Manchmal kommen Themen hoch, die du gar nicht anschauen wolltest. Neurographik arbeitet mit dem Unterbewusstsein – ob du willst oder nicht.

In seltenen Fällen können dabei auch intensivere Reaktionen auftreten – starke Emotionen, innere Unruhe oder belastende Erinnerungen. Das ist kein Zeichen, dass etwas „falsch“ gelaufen ist. Es zeigt, dass etwas in Bewegung gekommen ist.

Was du dann tun kannst:

  • Leg den Stift kurz zur Seite und mach eine Pause.
  • Atme bewusst ein und aus. Spür deine Füße am Boden.
  • Sprich mit jemandem, dem du vertraust oder wende dich an eine auf Trauma spezialisierte Therapeutin.

Wenn du weißt, dass du belastende Erfahrungen mit dir trägst, ist ein begleiteter Kurs die bessere Wahl als das Alleine-Ausprobieren.

2. Du machst einen Kurs, wenn du wirklich damit arbeiten willst

Ein Kurs macht Sinn, wenn du Neurographik gezielt für deine Themen nutzen möchtest.

Im Basiskurs lernst du:

Die Struktur hinter der Methode

Nicht nur „ich zeichne schöne Linien“, sondern: Warum gibt es 8 Schritte? Was passiert in jedem Schritt? Wie erkennst du, ob du wirklich Neurographik zeichnest oder nur hübsche Muster malst?

Wie du gezielt mit Themen arbeitest

Du lernst Algorithmus #1 – speziell entwickelt, um Einschränkungen aufzulösen. Nicht theoretisch, sondern praktisch, an einem eigenen Thema.

Diese innere Stimme, die sagt „Das schaffst du sowieso nicht“? Die Selbstzweifel, die dich bremsen? Genau dafür ist dieser Algorithmus da.

Die wissenschaftlichen Grundlagen

Was passiert in deinem Gehirn, während du zeichnest? Warum funktioniert das überhaupt?

Neurographik nutzt die Neuroplastizität – die Fähigkeit deines Gehirns, sich zu verändern. Die Verbindung zwischen Hand und Gehirn aktiviert visuelle und motorische Bereiche gleichzeitig. Das ist der Grund, warum Zeichnen anders wirkt als nur Nachdenken.

Für mich war das entscheidend. Ich brauche das Verstehen, nicht nur das Tun.

Drei verschiedene Varianten

Nicht jeder Tag ist gleich. Manchmal brauchst du eine schnelle Methode zwischen zwei Terminen. Manchmal willst du am Wochenende tief in ein Thema eintauchen.

Im Basiskurs lernst du drei Varianten des Algorithmus #1 – von schnell bis intensiv.

Das AbsichtsCheck-Modell

Manchmal weißt du nicht genau, was du eigentlich willst. Du spürst einen Wunsch, aber wohin genau soll die Reise gehen?

Der AbsichtsCheck hilft dir herauszufinden, worum es dir wirklich geht. Nicht, was du glaubst, wollen zu müssen. Sondern was wirklich in dir steckt.

Ein Werkzeug für die Momente, in denen du noch nicht genau weißt, wohin du tendierst.

Selbstständiges Weiterarbeiten

Nach dem Kurs bist du unabhängig. Du hast das Handwerkszeug und kannst jederzeit selbst damit arbeiten.

Ein neues Thema taucht auf? Du nimmst Papier und Stifte und bearbeitest es.

3. Der Mittelweg: Erst ausprobieren, dann entscheiden

Du musst dich nicht sofort festlegen. Vielleicht bist du noch unsicher, ob das überhaupt etwas für dich ist. Das ist völlig okay.

Woran du merkst, dass du mehr brauchst:

  • Du willst tiefer gehen, aber es fehlt dir die Struktur
  • Du fragst dich ständig „Mache ich das richtig?“
  • Du spürst, dass da mehr sein könnte, aber du kommst allein nicht weiter
  • Du möchtest gezielt an einem Thema arbeiten, weißt aber nicht wie

Die ehrliche Frage: Brauchst du einen Neurographik Basiskurs?

Nein, wenn:

  • Dir die kreativen Bilder reichen
  • Du keine konkreten Themen bearbeiten möchtest
  • Du Neurographik als entspannende Aktivität siehst

Ja, wenn:

  • Du verstehen willst, wie die Methode wirklich funktioniert
  • Du gezielt mit deinen Themen arbeiten möchtest
  • Du ein Werkzeug suchst, das du selbstständig anwenden kannst
  • Du wissen willst, ob du es „richtig“ machst
  • Du bereit bist, dich ehrlich mit dir selbst auseinanderzusetzen
Entdecke die Kraft der Neurographik im Basiskurs
Blockaden lösen mit Neurographik

Was ein Kurs nicht ist

Lass mich ehrlich sein:

Ein Kurs ist kein Wundermittel. Nach dem Basiskurs sind nicht plötzlich alle deine Probleme gelöst.

Aber du hast ein Werkzeug in der Hand, das funktioniert. Ein Werkzeug, das dich begleitet. Das du immer wieder nutzen kannst, wenn Themen auftauchen.

Manchmal ist das viel wertvoller als ein Versprechen auf schnelle Heilung.

Zwei Wege zum Basiskurs

Wenn du dich für einen Kurs entscheidest, kannst du wählen:

Selbstlern-Kurs

Du lernst in deinem eigenen Tempo, wann und wo du willst. Alle Inhalte sind sofort verfügbar, lebenslanger Zugriff.

Das Zertifikat-Paket kannst du optional dazubuchen – entweder gleich oder später, wenn du es wirklich brauchst (z.B. für Weiterbildungen).

Gut, wenn du:

  • Zeitlich flexibel sein musst
  • Nicht in Salzburg wohnst
  • Erstmal nur für dich selbst lernen möchtest

LIVE-Präsenzkurs in Eugendorf

Kleine Gruppe (max. 6 Personen), persönliche Betreuung vor Ort. Du zeichnest direkt mit – ich sehe, wo du stehst, und kann gezielt unterstützen.

Alle Materialien sind dabei, du musst nichts selbst besorgen. Das Zertifikat ist automatisch inklusive.

Gut, wenn du:

  • Direktes Feedback möchtest, während du zeichnest
  • Fragen sofort klären willst
  • Die Energie einer Gruppe schätzt
  • Dich nicht selbst um Materialien kümmern möchtest

Hier findest du alle Details zum Neurographik Basiskurs →

Was andere sagen

„Tolles Werkzeug, um mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten. Ständige Reflexion im Körper, Gedanken, Gefühle nebenher. Fließendes entwickeln und auflösen eines Bildes / Themas.“

Waltraud Hechenberger-Philipp

„Andrea versteht die Neurographik gut zu erklären, man fühlt sich wohl und verstanden, darf kreativ sein und es macht Spaß, Themen auf diese Art und Weise zu lösen.“

Andrea Niederer

Deine Entscheidung

Nur du weißt, was du gerade brauchst.

Vielleicht reichen dir YouTube-Videos. Vielleicht merkst du beim Lesen, dass du tiefer gehen willst. Vielleicht bist du noch unsicher.

Alles ist okay.

Wie gehst du mit Neurographik um? Hast du schon Erfahrungen gemacht oder überlegst du noch? Schreib es gerne in die Kommentare, ich freue mich über den Austausch.

Muss ich zeichnen können?

Nein. Neurographik hat nichts mit Kunst zu tun. Wenn du einen Stift halten kannst, kannst du Neurographik lernen.

Wie viel Zeit brauche ich?

Das entscheidest du. Eine Zeichnung kann 15 Minuten dauern oder auch 2 Stunden – je nachdem, wie tief du gehen möchtest.

Kann Neurographik auch unangenehme Gefühle auslösen?

Ja, das ist möglich. Neurographik arbeitet mit deinem Unterbewusstsein, und manchmal werden dabei Themen berührt, die tiefer liegen – auch wenn du das gar nicht beabsichtigt hast. Das können starke Emotionen sein, innere Unruhe oder auch belastende Erinnerungen.

Das passiert nicht häufig, aber es ist wichtig, dass du davon weißt.

Wenn dir das passiert: Leg den Stift zur Seite und nimm dir einen Moment. Und wenn es dich weiter beschäftigt, hol dir Unterstützung – bei einer Person, der du vertraust, oder einer Therapeutin, die mit Trauma arbeitet.

Im Basiskurs sprechen wir dieses Thema an, und du hast die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das ist einer der Gründe, warum ein begleiteter Einstieg sinnvoller sein kann als alleine loszulegen.

Kann ich auch ohne Neurographik Basiskurs an meinen Themen arbeiten?

Technisch ja. Aber du weißt nicht, ob du es „richtig“ machst. Und wenn Themen hochkommen, die du nicht erwartet hast, kann es hilfreich sein, die Struktur zu kennen.

Brauche ich ein Zertifikat?

Für dich persönlich? Nein. Wenn du Neurographik nur für dich nutzen möchtest, brauchst du kein Zertifikat.

Du brauchst es nur, wenn du später Weiterbildungen machen willst – zum Beispiel den Spezialistenkurs oder die Trainerausbildung.

Beim Selbstlernkurs kannst du das Zertifikat-Paket auch erst später dazukaufen, wenn du merkst, dass du es wirklich brauchst.

Was brauche ich an Material?

Für den Einstieg brauchst du ein Blatt Papier (mindestens A4), einen dicken schwarzen Stift (z.B. einen Edding), Buntstifte zum Kolorieren und eine Unterlage (z.B. Zeitungspapier) – wir malen bis zum Rand.

Im Präsenzkurs bekommst du alle Materialien gestellt. Beim Selbstlernkurs bekommst du eine genaue Materialliste, damit du weißt, was du brauchst.

Kann ich Neurographik auch digital zeichnen (z.B. am iPad)?

Neurographik funktioniert am besten auf Papier. Die direkte Verbindung zwischen Hand, Stift und Papier ist Teil der Methode – sie aktiviert dein Gehirn anders als digitales Zeichnen.

Für die Arbeit mit deinen Themen empfehle ich deshalb Papier. Wenn du später nur zur Entspannung zeichnest, kannst du natürlich auch digital arbeiten.

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Andrea Forsthuber psychosoziale Beratung

Andrea Forsthuber

Psychosoziale Beraterin,
Hypnotiseurin und
Dipl. Ernährungs- & Präventionscoach, Neurographiktrainerin.

Ich unterstütze Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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