Rote Rüben gehören nicht nur zu den gesündesten Gemüsesorten auf unserem Planeten. Sie schmecken außerdem ganz hervorragend und sind ganz schnell zubereitet.

Zutaten: (für 4 Portionen)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

250 g Risotto-Reis

600 g Rote Rüben (gekocht)

1 Glas Rotwein (es geht auch Weißwein)

Ca. 800 ml Suppe

Olivenöl

Salz und Pfeffer

Parmesan

Zubereitung:

Die Roten Rüben in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Beides in einem Topf mit Olivenöl andünsten.

Rote Rüben zugeben und einige Minuten mit braten, Reis einrühren. Wenn der Reis glasig ist mit Rotwein ablöschen.

Unter Rühren nach und nach die Suppe dazugeben, bis der Reis bissfest gegart ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss den Parmesan einrühren und nochmals abschmecken oder einfach nur mit Parmesan bestreuen.

Wissenswertes über Rote Rüben:

Die Rote Rüben sind nicht wirklich verbreitet bei uns. Die meisten kennen sie nur als Salat.  Warum ist eigentlich nicht verständlich, denn Rote Rüben gehören nicht nur zu den gesündesten Gemüsesorten auf unserem Planeten. Sie schmecken außerdem ganz hervorragend und sind ganz schnell zubereitet.

Rote Rüben sind in vielerlei Hinsicht ein fast unbezahlbares Lebensmittel. Sie lassen sich auch in ungünstigen Lagen leicht kultivieren, erheben keinen besonderen Anspruch an den Boden und können völlig problemlos über die Wintermonate hinweg gelagert werden.

Rote Rüben bereichern optisch und kulinarisch

Nussgroße Rübchen können bereits beim Vereinzeln geerntet werden (diese gibt es im Frühjahr auf Bauernmärkten oder in manchem Hofladen) und bereichern mit ihrem köstlich butterzarten Geschmack in Form feuerroter Vitalstoffkugeln jede Mahlzeit sowohl optisch als auch kulinarisch – von ihrem gesundheitlichen Wert ganz zu schweigen.

Rote Rüben sorgen für gute Laune

Rote Rüben wirken zwar nicht so drastisch und unvermittelt wie etwa ein pharmazeutisches Aufputschmittel oder wie Antidepressiva. Dennoch ist Betain auch als Trimethylglycin (TMG) bekannt und dieses gilt als „Stimmungsaufheller“ der gemäßigten Sorte, da es den Spiegel unseres Glückshormons Serotonin erhöhen kann.

Rote Rüben schützen Leber und Galle

Rote Rüben sind reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der die Funktion der Leberzellen stimuliert, die Gallenblase kräftigt und dabei hilft, die Gallengänge gesund und frei zu halten.

Das wiederum sorgt einerseits für eine reibungslose Verdauung und versetzt andererseits den Körper in die Lage, Stoffwechselendprodukte und Toxine vollständig und zügig auszuscheiden.

Rote Rüben schützen Herz und Blutgefäße

Betain besitzt außerdem die Fähigkeit, den Homocysteinspiegel zu senken und schützt auf diese Weise vor Herz- und Gefäßkrankheiten. Homocystein ist eine toxische Aminosäure, die während des Proteinstoffwechsels im Organismus entsteht und normalerweise durch Weiterverarbeitung in die Aminosäure Cystein sofort wieder entschärft wird.

Da Rote Rüben nicht nur Betain, sondern auch in großen Mengen Folsäure enthalten, darf der regelmäßige Genuss von Rote Rüben Gerichten und Rote Rüben Saft als echte Vorbeugungsmaßnahme gegen Herzinfarkt und insbesondere Schlaganfall betrachtet werden.

Rote Rüben regulieren den Blutdruck

Laut einer Studie aus dem Jahre 2008 genügt es bereits, etwas mehr als zwei Gläser Rote Rüben Saft am Tag zu trinken, um den Blutdruck in Schach zu halten. Innerhalb von drei Stunden, nachdem Freiwillige 500 Milliliter Rote Rüben Saft getrunken hatten, zeigte sich eine bemerkenswerte Senkung ihres Blutdruckes. Außerdem blieb diese Senkung des Blutdrucks noch bis zu 24 Stunden nach dem Konsum des Saftes stabil.

Dieses Untersuchungsergebnis konnte in einer weiteren Studie, die im April 2013 in der Fachzeitschrift Hypertension veröffentlicht wurde, bestätigt werden.

Share This