Manchmal ist das ständige Grübeln auch ein Hinweis darauf, dass in deinem Leben etwas mehr Aufmerksamkeit braucht. Vielleicht übergehst du wichtige Bedürfnisse oder schiebst schwierige Gefühle beiseite?
Frage dich liebevoll: „Was brauche ich jetzt wirklich?“ Oft sind es keine komplizierten Lösungen, sondern einfache menschliche Bedürfnisse wie Ruhe, Verbundenheit, eine klare Grenze oder Raum für Kreativität, die zu kurz kommen.
Das Gedankenkarussell zu stoppen ist keine Aufgabe, die du einmal erledigst und dann abhakst. Es ist eher eine Praxis, die dich begleitet, mit Fortschritten und Rückschritten. Die Momente, in denen du bemerkst, dass du wieder im Kopf feststeckst, sind keine Rückschläge. Sie sind wertvolle Gelegenheiten zum Üben. Jedes Mal, wenn du dich zurück in den Moment holst, stärkst du diese Fähigkeit.
Ich selbst erlebe auch immer wieder Phasen, in denen ich mehr grüble, besonders in Zeiten von Veränderung. Was mir dann hilft: mir selbst mit derselben Freundlichkeit zu begegnen, die ich einer guten Freundin schenken würde. Ohne Selbstvorwürfe, einfach wieder neu beginnen.
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