Ernährungsumstellung geht immer!

Last Updated on 28.01.26 by Andrea Forsthuber

Es muss kein besonderer Tag sein, für eine Ernährungsumstellung, es geht auch heute!

Warum nicht heute? Warum nicht gleich mit der Umstellung beginnen? Was muss ich tun um meine Ernährung umzustellen?

Wenn man etwas verändern möchte, sollte man das am besten sofort tun. Je länger man wartet umso schwieriger wird es. Die Motivation wird weniger und es fallen einem 1000 Gründe ein es nicht zu tun oder es weiter zu verschieben.

Setzt man sein Vorhaben sofort um, kann es sein, dass es am Anfang nicht 100%ig Rund läuft. Nach einiger Zeit wird es jedoch sicher besser und man bekommt langsam einen Überblick wie man was bewerkstelligen kann. Viele kleine Schritte führen einen ans Ziel.

Was ist wichtig bei so einer Umstellung?

1. Wichtig ist erst einmal ein Ziel! Überleg dir wo du hin möchtest. Willst du dich nur gesund ernähren oder willst du auch ein paar Kilo abnehmen?

Mach dir einen konkreten Plan, dabei ist es wichtig, dass du dir alles aufschreibst.

Wie schaut dein Ziel genau aus? Umso genauer du dein Ziel formulierst umso höher ist die Chance, dass du dein Ziel auch erreichst. Es soll ein realistisches Ziel sein, z.B. beim Abnehmen, hilft es nicht wenn du in einem Monat 10 kg abnehmen willst. Vielleicht schaffst du das sogar, aber es ist weder gesund, noch kannst du so dein Gewicht auf Dauer halten (Jo-jo-Effekt). Realistisch wäre, ich will in einem Jahr 12 kg abnehmen. Bzw. genau definiert am 01.12.2016 habe ich 10 kg abgenommen. Ein halbes Kilo in der Woche ist realistisch, wenn du ohne Jo-jo-Effekt abnehmen möchtest. Schreibe dir 5 Gründe auf, warum du abnehmen willst.

Wichtig sind auch kurzfristige und mittelfristige Ziele. Ein mittelfristiges Ziel könnte sein: Am 01.01.2016 habe ich 1 kg abgenommen, am 01.02.2016 habe ich 2 kg abgenommen, …

Ein kurzfristiges Ziel könnte z.B. sein: 2 l Wasser täglich zu trinken oder ich gehe jeden Freitag laufen oder ich esse diese Woche keine Schokolade. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Setzt dich aber nicht zu sehr unter Druck damit. Ein Ziel nach dem Anderen. Setz dir für jedes Ziel einen konkreten Termin. Dadurch kannst du kontrollieren ob du in deinem Zeitplan vorne oder hinten bist.

2. Der Ernährungsplan: Das ist jetzt nicht mehr ganz so einfach. Wichtig ist sich über Lebensmittel zu informieren. Nicht alles glauben, was einem die Werbung so vor gibt. Nährwerttabellen lesen. Diese geben einen guten Überblick was wo enthalten ist.

Am besten ist es aber, man verwendet so wenig wie möglich verarbeitete Lebensmittel, viel Gemüse und Obst, hochwertige Öl, aber auch Nüsse und Vollkornprodukte. Finger weg von Fertiggerichten, Pizza, Chips und Co.

Es fällt oft leichter, wenn man sich einen Wochenplan bzw. 3 Tagesplan schreibt, was man essen möchte. Wenn der Hunger schon richtig groß ist, wird es schwierig sich für das richtige Essen zu entscheiden.

Wenn man nicht die Möglichkeit hat mittags etwas vernünftiges zu Essen, dann ist es am besten was von zu Hause mitzunehmen. Einfach am Vortag etwas mehr kochen und den Rest einpacken für den nächsten Tag.

Wichtig ist auch nicht zu hungern. Man sollte schon bei jeder Mahlzeit satt sein, dass beugt Heißhunger vor und ist auch für unseren Körper besser. Dadurch fällt er nicht in den Sparmodus (Einlagerungsmodus).

3. Ohne Bewegung geht es nicht! Sport sollte man einbauen. Wir Menschen sind nicht geeignet zum nichts tun. Bewegung ist für unseren ganze Körper wichtig.

Ein Anfang wäre viel Bewegung im Alltag einbauen z.B.

  • Treppen statt Fahrstuhl
  • 2 Stufen statt nur einer
  • Spazieren statt Bus fahren
  • Kniebeugen beim Zähne putzen
  • Mit dem Rad in die Arbeit fahren

Vielleicht findest du jetzt auch den Sport der dir Spaß macht. Einfach vieles ausprobieren. Wenn der innere Schweinehund regelmäßig überwunden wird, fällt es auf einmal nicht mehr schwer. Man wird eher süchtig danach und nutzt es als einen Ausgleich zum Alltag.

Wer sich also 1 – 2 Stunden Zeit nimmt, sich für die erste Woche nicht zu komplizierte Rezepte aussucht, kann eigentlich gleich beginnen. Sollte es Probleme beim Abnehmen geben, ich unterstütze dich gerne dabei. Wichtig ist nur mach keine Diät, sie hilft langfristig so und so nicht.

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Andrea Forsthuber psychosoziale Beratung

Andrea Forsthuber

Psychosoziale Beraterin,
Hypnotiseurin und
Dipl. Ernährungs- & Präventionscoach, Neurographiktrainerin.

Ich unterstütze Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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