Es gibt nicht die eine effektive Methode. Es gibt verschiedene Arten der Visualisierung, und sie taugen für Unterschiedliches.
Ein Vision Board eignet sich gut, um dir überhaupt erst klar zu werden, was du willst. Beim Suchen und Auswählen der Bilder merkst du, was dich anzieht und was du nur für erstrebenswert hältst. Als Klärungswerkzeug ist es stark. Als alleiniger Antrieb über Monate ist es schwach.
Wenn du mit Visionboards arbeitest, dann ergänze sie um einen kleinen Bereich für das, was du konkret tun wirst. Damit wird aus der Sammlung ein Plan.
Ziele aufschreiben
Schreiben zwingt zur Genauigkeit und macht deine Ziele klarer. Ein Ziel, das du in einem ganzen Satz formulieren musst, wird automatisch genauer als eines, das nur im Kopf herumschwirrt. Ein Erfolgsjournal, in dem du festhältst, was schon geschehen ist, hilft dir außerdem, den Überblick zu behalten und deinen Fortschritt zu überprüfen.
Besonders hilfreich ist es, größere Ziele in kleinere Aufgaben zu unterteilen. Ein Ziel, das in zwölf Monaten liegt, ist selten motivierend. Der nächste überschaubare Schritt schon.
Visualisierung in Meditation und Hypnose
In einem entspannten Zustand sind innere Bilder lebendiger und emotional stärker besetzt. In der Hypnose arbeite ich genau damit. Nicht, um dir ein Wunschbild einzupflanzen, sondern um Zugang zu dem zu bekommen, was zwischen dir und deinem Ziel steht.
Wer gewohnt ist, im geistigen Auge zu sehen, tut sich hier leicht. Wer das nicht kennt, übrigens auch. Es braucht keine besondere Begabung, um diese Art der Visualisierung zu nutzen.
Ziele zeichnen
Die vierte Form ist die, mit der ich am liebsten arbeite. Du zeichnest dein Ziel, und zwar nicht als hübsches Bild, sondern als Linie, Form und Farbe.
Zeichnen hat einen Vorteil, den keine der anderen Methoden hat: Es dauert. Ein Bild anzuschauen geht in zwei Sekunden. Eine Zeichnung entstehen zu lassen, dauert zwanzig Minuten oder eine Stunde, und in dieser Zeit bist du mit dem Thema beschäftigt, ob du willst oder nicht.
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