Warum es wichtig ist, seine Glaubenssätze zu überprüfen und zu verändern, um abzunehmen

Negative Glaubenssätze sind die Verhinderer beim Abnehmen. Es gibt positive und negative Glaubenssätze. Viele unserer Glaubenssätze kommen aus der Kindheit. Wir übernehmen sie von unseren Eltern und Großeltern. Glaubenssätze entwickeln sich aus eigenen Erfahrungen und begleiten uns unser ganzes Leben. Positive erleichtern uns das Leben und negative machen es uns schwer. Das Erfreuliche, man kann negative Glaubenssätze ablegen oder umwandeln.

Die meisten Menschen haben schon die ein oder andere Diät hinter sich und die Erfahrung, dass es langfristig nicht funktioniert. Sie sind enttäuscht von sich, denn sie haben es wieder nicht geschafft. In den seltensten Fällen wird der Fehler in der Diät gesucht. Man gibt sich die Schuld. „Ich bin einfach nicht diszipliniert genug“.

Da jede Diät langfristig zum Scheitern verurteilt ist, ergibt sich automatisch ein negativer Glaubenssatz.

Jede gescheiterte Diät produziert oder festigt einen Glaubenssatz. Egal, ob wir das wollen oder nicht. Egal, ob wir etwas dafürkönnen oder nicht.

Wenn man die Zusammenhänge im Körper besser versteht, warum er reagiert, wie er eben reagiert. Was er braucht und was nicht, dann muss ich mir auch nicht die Schuld am Scheitern geben. Dann verstehe ich, warum Diäten nicht funktionieren.

Diäten tun unserem Körper nicht gut, man kann langfristig so nicht abnehmen. All diese Glaubenssätze, die rund um Diäten produziert werden müssten nicht sein.

Typische verhindernde Glaubenssätze, wenn es um das Abnehmen geht

  • Ich brauche die Schokolade nur anschauen und ich nehme zu.
  • Im Urlaub nehme ich immer mindestens 2 Kilo zu.
  • Abnehmen ist schwer.
  • In meiner Familie sind alle dick, das liegt an den Genen.
  • Gesund zu kochen ist aufwendig und schmeckt nicht.
  • Alles, was mir schmeckt, darf ich nicht essen.
  • Sport ist Mord.
  • Essen wirft man nicht weg.

Diese Glaubenssätze verhindern, entweder, dass du überhaupt anfängst, etwas zu verändern oder sie machen es dir schwer. Sie beruhen sehr oft auf Verallgemeinerungen bzw. Generalisierungen von Erfahrungen oder Bewertungen.

Diese negativen Glaubenssätze lösen emotionale Reaktionen wie Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Wertlosigkeit aus. Schlechte Gefühle, die uns das Leben schwer machen.

Hier ein paar Beispiele dieser negativen Glaubenssätze:

Ich habe schon alles probiert und nichts funktioniert – löst Hoffnungslosigkeit aus.

Ich werde mein Wunschgewicht nicht erreichen, weil ich schon zunehme, wenn ich nur hinschaue – löst Hilflosigkeit aus.

Wer will schon schlechte Gefühle? Es wird Zeit, diese Glaubenssätze zu verändern. Sie behindern dich in allen Bereichen deines Lebens.

Gefühle verändern sich, wenn ich nur eine Kleinigkeit verändere

Positive Glaubenssätze werden auch Affirmationen genannt. Durch Affirmationen können negative Glaubenssätze umgewandelt werden. Das hilft dir dann dein Ziel leichter zu erreichen. Denn auch positive Glaubenssätze lösen emotionale Reaktionen aus. Du kennst das sicher aus verschiedenen Bereichen in deinem Leben.

Eine Übung zu den Glaubenssätzen für dich:

Fühle dich einmal in den Glaubenssatz „Abnehmen ist schwer“ hinein. Wie geht es dir dabei? Ich finde, es fühlt sich schwer an. Es kommt so etwas wie Hilflosigkeit. Es bremst mich, denn wenn es doch so schwer ist, wo soll ich anfangen, wie kann ich das jemals schaffen?

Lass dir Zeit und vielleicht kannst du die Übung auch gleich mit einem Glaubenssatz von dir machen.

Was passiert, wenn wir diesen negativen Glaubenssatz jetzt etwas verändern. Wie fühlt es sich für dich an, wenn wir einfach nur das Wort „noch“ einfügen. „Abnehmen ist noch schwer“. Ich finde, es fühlt sich leichter an. Es kommt Hoffnung auf, dass es leicht werden kann, dass auch ich es schaffen kann.

Aus der Erfahrung weiß ich, dass diese kleinen Schritte sehr oft leichter sind. Wenn wir Glaubenssätze zu schnell und stark verändern, kann es sein, dass wir sie nicht annehmen können.

Wenn ich zuerst den Glaubenssatz habe „Ich werde nie schlank sein“ und ich ändere ihn in „Ich bin schlank“ wird es höchstwahrscheinlich schwierig. Da gibt es Teile in dir, die das einfach nicht glauben. Die immer wieder sagen werden, nein ich bin nicht schlank. Wenn wir diesen Zwischenschritt mit „Ich werde schlank sein“ einbauen, wird es leichter. Wir bekommen Motivation und Zuversicht, dass wir unser Ziel erreichen können.

Motivation, Zuversicht, Hoffnung, Selbstliebe, Freude, Zufriedenheit … genau solche Gefühle braucht es auf dem Weg zu deinem Wunschgewicht.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

(Talmud)

15 positive Affirmationen für deinen Alltag zum Wunschgewicht

  • Ich setze meinen Wunsch konsequent in die Tat um.
  • Ich bin auf dem richtigen Weg.
  • Meine Gesundheit und mein Körper sind mir wichtig.
  • Ich achte auf die Signale meines Körpers.
  • Bewegung und Sport machen mir immer mehr Spaß.
  • Ich koche gesund und frisch und es macht mir Spaß.
  • Ich bin motiviert.
  • Ich lebe mein gesundes Leben.
  • Von Tag zu Tag funktioniert mein Stoffwechsel besser.
  • Mein Körper ist mein Tempel, mein Heiligtum.
  • Ich achte meinen Körper.
  • Kleinere Portionen machen mich satt und glücklich.
  • Ich bin stolz auf mich, weil ich konsequent meinem Wunschgewicht näherkomme.
  • Ich erlaube mir, mich gesund zu ernähren.
  • Ich habe Lust auf gesunde Nahrung.

Suche die für dich besten Glaubenssätze, schreib sie auf und lies sie jeden Tag laut durch. Du wirst sehen, es erleichtert dir dein Leben.

Schreib mir in die Kommentare, welche Glaubenssätze dir am meisten helfen auf dem Weg zu deinem Wunschgewicht.

Andrea Forsthuber psychologische Beraterin und Hypnotiseurin

Andrea Forsthuber

Psychosoziale Beraterin,
Hypnotiseurin und
Dipl. Ernährungs- & Präventionscoach.

Ich unterstütze Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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