Viele Menschen glauben, sie hätten zu wenig Disziplin oder würden einfach nicht „durchhalten“, wenn sie ein Ziel nicht erreichen. Doch das ist fast nie der wahre Grund. Ziele scheitern in den seltensten Fällen an deiner Willenskraft, viel öfter scheitern sie daran, wie sie entstanden sind.
Manchmal ist ein Ziel nicht wirklich deins, sondern entspringt Erwartungen von außen. Dann fehlt die innerliche Verbindung, und es wird schwer, dranzubleiben.
Manchmal ist ein Ziel zu groß formuliert, sodass es eher Druck erzeugt statt Klarheit.
Und manchmal fehlt einfach ein Bild davon, wie sich der gewünschte Zustand anfühlen soll, dann bleibt das Ziel blass und weit weg.
Ziele scheitern auch dann, wenn alte Muster oder Glaubenssätze im Hintergrund wirken. Vielleicht kennst du Gedanken wie „Das schaffe ich sowieso nicht“ oder „Ich halte das nie lange durch“. Diese inneren Stimmen wirken stärker, als wir oft glauben, und sie können unbewusst bremsen, obwohl der Wunsch nach Veränderung da ist.
Wenn du dir erlaubst, genauer hinzuschauen, liebevoll und ohne Bewertung, erkennst du schnell, ob ein Ziel aus dir selbst kommt oder ob es dich eher belastet. Und genau an diesem Punkt beginnt echte Veränderung. Denn ein Ziel, das wirklich zu dir passt, fühlt sich nicht wie ein Kampf an, sondern wie eine Richtung, die du gerne einschlägst.
0 Kommentare