Die Macht unseres Unterbewusstseins

Nur ca. 10 bis 20 % unseres Lebens steuern wir mit unserem Bewusstsein. Schon Sigmund Freund hat mit seinem Eisberg-Modell dargestellt wie es zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein aussieht. Das menschliche Bewusstsein ist gut zu verstehen, wenn man es mit einem Eisberg vergleicht. Nur ein kleiner Teil des Eisbergs ragt aus dem Wasser und ca. 80 – 90% sind unter Wasser. Was sich aber unter Wasser abspielt hat einen großen und in vielem einen bestimmenden Einfluss auf das, was sich an der Wasseroberfläche ereignet.

Das Unterbewusstsein ist der Teil unseres Geistes, welcher automatisch antrainierte Programme ablaufen lässt. Wie zum Beispiel Sprechen, Schreiben, Autofahren und vieles mehr. Es ist der Speicherplatz für unsere Erfahrungen, Ängste, verdrängte Konflikte, traumatische Erlebnisse, Instinkte, Erbanlagen und Persönlichkeitsmerkmale. Es ist aber auch der Speicher unserer Körpergefühle, unserer Emotionen.

Der unbewusste Teil besteht mit ca. 80% aus allem, was wir jemals gelernt oder erfahren haben, auch dem, was wir scheinbar vergessen haben. Ein Teil der Informationen ist wirklich verschwunden, aber der größte Teil ist unbewusst, verdrängt, ausgesperrt, denn vor allem bei unangenehmen Dingen, wäre es nicht lustig immer wieder bewusst daran erinnert zu werden.

Während unser Bewusstsein, der Teil unseres Geistes ist, welcher eine bewusste Handlung ausführen kann. Zum Beispiel: Ich weiß, dass ich morgen um 8.00 in der Arbeit sein muss, somit stelle ich meinen Wecker auf 6:30 Uhr damit ich noch Frühstücken kann und nicht zu spät komme. Der bewusste Teil verwendet häufig Sätze wie „Ich weiß… Ich glaube… ich denke“. Er kennt eher Fakten, keine Intuition.

Diese Bewusste Ebene kann man organisieren, aber die Unbewusste, die emotionale Ebene kann man motivieren. Bewusstsein und Unterbewusstsein bilden eine Einheit. Die Spitze des Eisbergs, wird vom darunterliegenden Teil getragen. Unser Bewusstsein basiert somit auf dem Unterbewusstsein. Da wir im Wesentlichen von unseren Gefühlen geleitet werden und nur der geringere Teil unserer Entscheidungen sachlich erfolgt, ist es sehr wichtig auch sein Unterbewusstsein einzubeziehen.

Es gibt unzählige Beispiele, an denen wir erkennen, dass wir sehr stark von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden. Das Bauchgefühl, unsere Intuition sagt uns sehr oft ob etwas richtig oder falsch ist. Meistens ist unser erstes spontanes Gefühl richtig. Dieses Gefühl kommt aus unserem Inneren, aus unserem Unterbewusstsein, danach kommen erst die Gedanken dazu und unsere Gefühle werden getrübt.

Mit Hypnose können wir diese Gefühle in unserem Unterbewusstsein neu bewerten. Ihnen eine neue Bedeutung geben bzw. sie auflösen. Ganz oft ist es schon eine große Hilfe, einfach nur die positiven Gefühle, die wir gespeichert haben hervor zu holen und wieder in unserem Bewusstsein zu verankern.

Gefühle bestimmen nun mal unser Leben. Die meisten Verhaltensmuster leiten sich von unverarbeiteten Emotionen ab. Ein klassisches Beispiel sind die Gefühle aus unserer Kindheit. Diese Emotionen haben später einen massiven Einfluss auf das Fühlen und Handeln als Erwachsener.

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