Fast jeder kennt den Spruch „Kohlenhydrate machen dick!”. Das kann man so nicht sagen, es ist schlichtweg falsch! Kohlenhydrate sind Energielieferanten unseres Körpers und gehören wie Eiweiß und Fett zu den sogenannten Makronährstoffen. Was jedoch wichtig ist, ist die Art der Kohlenhydrate und die Menge.

Um es einfach zu sagen, der Unterschied zwischen guten und bösen Kohlenhydraten ist:
Die „schlechten” Kohlenhydrate lassen deinen Blutzuckerspiegel stark ansteigen und drastisch wieder abfallen, was dann wiederum zu Heißhungerattacken führt. Ein Beispiel dafür sind typische Weizenmehlprodukte.

Als „gute” Kohlenhydrate bezeichnen wir die komplexen Kohlenhydrate. Sie lassen den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen und abfallen, was für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgt. Wenn du abnehmen und gesund leben willst, spricht nichts dagegen, neben viel Gemüse und Eiweiß auch hochwertige Kohlenhydratquellen in deinen Speiseplan einzubauen.

Hier hast du sechs Möglichkeiten „gute“ Kohlenhydrate in deine Ernährung einzubauen:

1. Haferflocken sind ein heimisches und günstiges Superfood. Sie enthalten u.a. viele komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß, Magnesium, Phosphor, Zink und B-Vitamine. Kombiniert mit leerem Joghurt und Beeren geben sie ein richtig gutes Frühstück. Hier geht’s zu meinen 5 alternativen zum Frühstück

2. Vollkornmehle sind der einfachste Schritt für eine gesündere Kohlenhydratzufuhr. Du kannst dir entweder selber Brot und Gebäck backen oder aber du sprichst mit deinem Bäcker. Ich bin mir sicher er hat einige Vollkornvarianten für dich.

3. Hülsenfrüchte wie weiße Bohnen, Linsen und Kichererbsen enthalten neben komplexen Kohlenhydraten auch jede Menge pflanzliches Eiweiß und sättigen dadurch bestens. Egal ob im Salat oder als Suppe – Hülsenfrüchte lassen sich immer einbauen! Hier die Rezepte von Linsencurry mit Mangold Linsencurry mit Süßkartoffeln und Toskanischer Gemüseeintopf

4. Kartoffeln enthalten verhältnismäßig wenig Kohlenhydrate und sind sehr verträglich, da sie glutenfrei sind. Zudem lassen sie sich sehr unterschiedlich zubereiten.

5. Obst hat aufgrund des Fruchtzuckers einen höheren Kohlenhydratanteil als Gemüse. Dennoch ist Obst nicht schlecht, da es gleichzeitig jede Menge Nährstoffe liefert. Esse zukünftig zuckerarme Sorten wie Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren. Davon kannst du größere Mengen essen, da sie wenig Kalorien haben und trotzdem sehr gut schmecken.

6. Pseudogetreide wie Amaranth und Quinoa sind reich an Eiweiß und Mineralstoffen. Zudem sind sie glutenfrei und sowohl süß als auch herzhaft eine echte Köstlichkeit. Aber auch Chia-Samen sind eine gute Alternative.

Pin It on Pinterest

Share This