Diese drei Begriffe werden ständig durcheinandergeworfen. Es lohnt sich, sie kurz auseinanderzuhalten, weil du dann viel genauer weißt, woran du eigentlich arbeiten möchtest.
Selbstbewusstsein heißt wörtlich: sich seiner selbst bewusst sein. Zu wissen, wer du bist, was du fühlst, was du brauchst, was du kannst. Im Alltag meinen wir damit meistens: sicheres Auftreten, zu sich stehen.
Selbstwertgefühl ist der Wert, den du dir selbst zuschreibst. Also die Antwort auf die Frage: Bin ich in Ordnung, so wie ich bin? Unabhängig von Leistung, Aussehen oder davon, ob mich gerade jemand mag.
Selbstvertrauen bezieht sich auf konkretes Können, auf das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Du traust dir zu, eine Präsentation zu halten, in einer Prüfungssituation zu bestehen, ein Auto einzuparken. Selbstvertrauen kann in einem Bereich riesig und in einem anderen winzig sein.
Dazu kommt die Selbstsicherheit: die Ruhe und Gelassenheit, mit der du in Situationen gehst, in denen du beobachtet oder beurteilt wirst, ohne dich dabei verstellen zu müssen.
In der Praxis hängt alles zusammen. Ein gesundes Selbstbewusstsein besteht aus allen vier Teilen und wenn du dein Selbstbewusstsein stärken möchtest, arbeitest du fast immer auch am Selbstwert mit. Die Übungen weiter unten setzen deshalb an mehreren Stellen an.
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